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“Political correctness” oder ab wann wird etwas zum Absurdum geführt

Simple GetränkeDer Nachteil einer politisch korrekten Sprache
Hey Leute, ich freue mich euch auf meinem Blog begrüssen zu können! Ihr habt ja lange Zeit nichts mehr von mir gehört da ich sehr viel mit meiner Schule zu tun hatte und neben lernen, schlafen und essen war wirklich keine Zeit mehr für einen Blogeintrag.
Glücklicherweise habe ich die Klausuren Phase überstanden und kann jetzt einen Blog schreiben.

Heute schreibe ich über einen Artikel eines Wissenschaftlers namens Albert Busch. Falls ihr euch den Artikel zuerst selber durchlesen wollt, er heisst ´Vom Neger zum Afroamerikaner, Wissenschaftler nennt drei Argumente gegen eine politisch korrekte Sprache` hier habe ich auch noch den Link dazu damit ihr den Artikel leichter finden könnt:

https://www.focus.de/wissen/mensch/philosophie/vom-neger-zum-afroamerikaner-drei-argumente-gegen-eine-politisch-korrekte-sprache_id_3696468.html

Beginnen wir erstmal mit dem ungefähren Zusammenhang dieses Artikels.
Der Wissenschaftler Albert Busch, fragt sich generell ob eine übertrieben gebrauchte politisch korrekte Sprache sich nicht selber ins lächerliche ziehen könnte und ob sie überhaupt gebraucht wird.
Als ich den ersten Absatz durchgelesen hatte, habe ich sofort gemerkt wie einseitig dieser Text geschrieben ist und wie er direkt gegen eine politisch korrekte Sprache ist.
Ich bin selber gegen diese übertrieben Nutzung einer politisch korrekten Sprache und denke auch, dass diese immer absurderen Wörter und diese Ständige Konzentration nicht doch etwas rassistisches zu sagen, irgendwann dazu führen werden, dass keiner diese Art von political correctness mehr ernst nehmen wird. Jedoch sollte man auch die andere Seite anschauen und bedenken, dass manche Menschen oftmals etwas rassistisches sagen würden weil sie einfach nie gelernt haben, dass manche Wörter wirklich verletzend sein könnten.

Der Artikel befasst sich im Detail mit Drei Argumenten des Wissenschaftlers. Ich dachte mir, ich gehe jedes Argument mit euch durch und sage euch meine Meinung dazu. Somit habt ihr einen direkten vergleich zwischen meiner Meinung und der Meinung des Wissenschaftlers. Sein erstes genanntes Argument befasst sich damit, dass es für eine politisch korrekte Sprache keine Normen gebe. Er meint, dass eine breite Masse einen gezwungen Sprachwandel nicht annehmen würde. Ich bin auch ziemlich entschlossen, dass wenn ein Wort sehr viele Jahre (wahrscheinlich sogar sein ganzes Leben) benutzt worden ist, dann fällt es dieser Person höchst wahrscheinlich sehr, sehr schwer sich an dieses neue Wort zu gewöhnen falls sie es überhaupt ändern möchte. Ich glaube jedoch auch, dass wenn man mit ausreichenden Argumenten, zeigt, dass ein Wort verletzend ist und hierbei auch aus der Sicht eines Ausländers spricht, könnte ein Wort sich durchaus durchsetzen.

Sein zweites genanntes Argument ist, dass eine politisch korrekte Sprache Verlegenheit schafft. Er nennte das Beispiel von den Sinti und Roma. Er erklärte anhand diese Beispiels, dass manche Worte für ein paar Leute diskriminierend wirkt, während es für Andere akzeptabel sei. Ein in dem Artikel genanntes Zitat von in Rumänien lebenden ´Zigeunern` ist: ´Das Wort ist gut, wenn man uns gut behandelt`. Dieses Argumentes beschreibt wie ich finde perfekt wie unnötig eine so übertrieben gebrauchte politisch korrekte Sprache doch ist. Nehmen wir an wir sind in Rumänien und sehen wie jemand ´Rassistische` Wörter benutzt während er mit seinem rumänischem besten Kumpel redet. Es stört natürlich keinen von beiden denn schließlich mögen sie sich und akzeptieren sich gegenseitig so wie sie sind und die Sprache ist hierbei vollkommen Nebensache!

Um den Artikel abzuschließen, wurde das meiner Meinung nach stärkste Argumente gewählt. Es ist ziemlich ähnlich wie sein zweites genanntes Argument nämlich, dass es nicht um das Wort selbst, sondern darum, was ihm Menschen beimessen geht. Er ist von fester Überzeugung, dass die Veränderung von Stereotypen zuerst im Kopf stattfinden sollte, bevor ein belastetes Wort durch ein anders Wort ersetzt wird, da es sonnst nicht sinnvoll sei. Er fasst dieses Argument mit einem sehr aussagestarkem Zitat zusammen: ´Nicht die Sprache, sondern das Denken ist stigmatisierend`. Wie ich finde ist dieses Argument, dass was eine politisch korrekte Sprache von einer nicht rassistischen Sprache unterscheidet. Die Art und Weise wie jemand redet kann noch so perfekt und politisch korrekt sein, wenn diese Person einen rassistischen Hintergedanken hat ist diese Sprache alles andere außer korrekt.

Um meine Gedanken nochmal zusammenzufassen, ich finde eine politisch korrekte Sprache in Maßen ist wichtig und hilfreich und sollte Kindern von klein auf beigebracht werden. Denn manche Wörter sind einfach verletzend und das muss Kindern schon in den jungen Jahren erklärt werden damit sie das verinnerlichen können. Die ständigen Änderungen der politisch korrekten Sprache machen es jedoch unmöglich immer auf dem neuesten stand zu seinen und führen dazu, dass es nicht mehr ernst genommen wird.
Was haltet ihr eigentlich von dem Thema political correctness, beschäftigt ihr euch viel damit? Wart ihr schon mal in einer solchen Situation wo ihr nicht wusstet ob ein Wort politisch korrekt ist? Ich war zum Glück noch nie in einer solchen Situation wo ich mir nicht sicher war ob das was ich gesagt habe rassistisch oder verletzend war.
Ich hoffe euch hat mein Blog gefallen. Schreibt mir gerne eure Meinung und Erfahrungen. Bis in zwei Tagen.
Tschüß.

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