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Sinnkrisen – oder was kommt denn jetzt eigentlich?

Sinnkrise_die_Erste

Sinnkrise_die_Erste

Und plötzlich wachst du auf und hast das Gefühl, alles ist anders….

Auch ich bin in meinem Leben schon in eine Persönlichkeitskrise verfallen.

Das erste Mal in meinem Leben nicht als ich 20, 30 oder 40 Jahre alt wurde sondern als ich die Partnerin eines Mannes wurde, der bekannt war in der Stadt in der ich schon immer lebte.
Und dann wurde ich nach zwei Jahren schwanger und Mutter.
Früher wurde ich gesehen, wegen dem was ich beruflich und persönlich geleistet hatte, aber dann änderte sich alles und ich war nur noch die Freundin von…..
Kann man sich dem entziehen?

Vielleicht wenn man weiter arbeitet.
Aber wenn man sich dann wie ich irgendwann plötzlich zu Hause mit Kindern wieder findet (diese Arbeit wird gesellschaftlich leider immer noch als Freizeitbeschäftigung angesehen) und nicht als das was es ist:

Arbeit an allen Fronten

Als Mutter bekommt man wenig Anerkennung.
Jetzt sagen viele: Halt doch!
Wenn du in die Augen deiner Kinder schaust, dann siehst du ihre Liebe.
Und ja das stimmt.
Man sieht die Liebe seiner Kinder, was wundervoll ist.

Aber auf Dauer kommt der Druck von aussen:

Was? Du arbeitest nicht? Du bist den ganzen Tag zu Hause? Was machst du den ganzen Tag …?
Aber solche Bemerkungen kommen primär von anderen Frauen (Frauen können untereinander gemeiner sein, als je ein Mann sein kann ….)
Ja, ich war zu Hause.
Es war meine Entscheidung.
Ich bin so aufgewachsen.
Meine Mutter war immer zu Hause.
Sie hat von zu Hause aus gearbeitet und war immer da.
Ich war kein Schlüsselkind und bin dankbar keines zu sein (nicht wertend! Manchen Mütter blieb und bleibt nichts anderes übrig als arbeiten zu gehen. Und manche Mütter entscheiden sich freiwillig dazu)
Und genau das wollte ich meinen Kindern auch geben.

Aber irgendwie stieg dann auch innerliche eine Unruhe in mir auf.

Was ich dabei nämlich nicht bedacht hatte ist, wie sehr mir mein Beruf fehlen würde, und meine Anerkennung dort.
Aber auch als ich das erkannt habe, wollte ich auf keinen Fall etwas machen, wo ich über viele Stunden das Haus verlassen hätte müssen
Und wie bei vielen Berufen, die du als Frau von zu Hause aus ausüben kannst, ist die Anerkennung leider nicht die, die du in der Arbeitswelt ausserhalb bekommst.
Bitte aber nicht falsch verstehen.
Jede meiner Entscheidungen habe ich bewusst getan oder aus einer Folge durch von aussen mir aufgezwungenen Situationen.
Aber ich habe und hatte nie das Gefühl, dass mir meine Kinder etwas genommen haben und ich würde mich heute genau gleich entscheiden.

Aber die Anerkennung.
Die hat mir trotzdem gefehlt.

Tja, und deswegen war ich halt nur noch „die Frau von ….“

Ich denke in solchen Situationen ist es dann wichtig, etwas zu finden dass beides in Einklang bringt.
Das Eine wird meistens unter dem anderen leiden und jeder kann für sich entscheiden, wo er Abstriche macht.
Ich habe sie letztendlich dann einen anderen Beruf gemacht und bin nicht in meinen alten Beruf zurück gekehrt und somit auch nicht in den Erfolg den ich dort hatte.
Ich habe Kurse in der Schule für Kinder gegeben, und Projekte mit sozial oder körperlich benachteiligten Menschen.
Und habe meine Bedürfnisse in Kunst ausgedrückt.
Diese zwei Dinge zusammen haben mir geholfen diese Krise zu überwinden.

Wahrscheinlich ist das des Rätsels Schlüssel:
Einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Wir hatten früher in der Schule Mengenlehre.
Ich weiß nicht, ob es das heute in Deutschland noch gibt.
Da gab es im linken Kreis etwas und es gab im rechten Kreis etwas und in der Mitte, wo sich die Kreise überschneiden, da ist die Schnittmenge.
Und genau die hatte ich damals damit gefunden.
Vielleicht ist das auch ein kleiner Ratschlag an all die da draussen, wenn sie in diese Situation kommen .

Schreibe auf was du hast und was es dir persönlich gibt.
Schreibe auch auf, was du gerne hättest und was dir fehlt.
Und dann versuche in der Mitte das zu finden, was es dir ermöglicht einen kleinen Ausgleich zu finden um deine innere Balance wieder zu bekommen und beide Seiten zu befriedigen.

 

Self-care is giving the world the best of you, instead of what’s left of you

– Katie Reed –

 

 

 

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Wundervolle Momente in einer nicht alltäglichen Zeit

Wundervolle_Momente

Viele schauen in eine ungewisse Zukunft und haben viele Sorgen und Ängste.

Es wird nicht besser, wenn wir unseren Fokus kreisen lassen um all die Negativität die uns auch ständig in den Medien und vielleicht auch von unseren Mitmenschen vermittelt wird.

Ich bin ebenfalls in diesen „Strudel“ geraten und es hat mich immer mehr hinunter gezogen.
Aber bevor ich fallen konnte, ist mir eingefallen, dass es nicht immer die Umstände sind oder die Menschen die das um uns versuchen zu suggerieren.
Es sind auch wir selber.

Konnte mich lösen von all der Negativität.
Was nicht heißt, dass ich jetzt blind und ignorant durch die Welt laufe.
Es heißt nur, dass ich mir Momente schaffe die schön sind und diese genieße.

Eine wundervolle Tasse Tee oder Cafe

Ein tolles Buch

Ein schöner Film

Durchsuchen der alten Bilder mit glücklichen Momenten (wie wäre es denn mit einem Mood Board oder Fotobuch auf dem all diese Bilder zusammen gestellt werden?)

Ein Spaziergang durch den Wald.

Der Sonnenaufgang der wundervoll am Morgen aufging.
Die Sonne sehe ich in diesen Tagen nicht imner. Aber an den Tagen, an denen ich sie sehe, ist sie wunderschön.
Und vielleicht, weil es im Moment so selten ist, ist es noch viel wertvoller und schöner.

Ein selbst zubereitetes neues Gericht vielleicht mit exotischen Gewürzen.
Und der Duft der dann durch das ganze Haus zieht.
Neu und spannend.

Oder einfach Kopfhörer auf.
Meeresrauschen, schöne Songs oder dem Knistern im Kamin lauschen.

Es gibt noch viele andere Möglichkeiten.
Man sollte sie sich nur erschaffen.

Es klingt vielleicht esoterisch, aber ich glaube daran, dass jeder Mensch Stimmungen oder Frequenzen aussendet.
Was ist, wenn wir alle positive Energien aussenden würden?

Wäre dann unsere Welt nicht ein wenig schöner?

Für uns alle

 

I don’t have to chase extraordinary moments to find happiness
It’s right in front of me, if I am paying attention and practicing gratitude.

-Brené Brown-

Just personal Unkategorisiert

Lockdown – oder die Suche nach ein bisschen Glück

Suche_nach_dem_Glück

Glückliche Momente

 

Jetzt verbringen wir schon wieder einige Zeit entweder zu Hause, im Homeoffice oder mit wenigen bzw. teilweise gar keinen Kontakten mit Freunden oder der Familie.

Wir sind ja eigentlich soziale Wesen und so eine Situation entspricht nicht unserem Naturell, ist aber bedingt durch die Situation so.

Was macht sie aber mit uns, bzw. was können wir daraus machen?

Also erstmal stelle ich mir dir Frage, was sie mit uns macht?

Ich erlebe es immer mehr in meinem Freundeskreis, dass Menschen die eigentlich sehr glücklich und ausgeglichen sind immer mehr in eine Negativität, Aussichtlosigkeit und Traurigkeit verfallen.
Ein Reden mit ihnen wird immer schwerer, da die Aufmunterungen oder Gespräche oft falsch aufgefasst werden.
Vielleicht ist es so, dass ich als Gesprächspartner die falschen Worte wähle.
Das kann ich nicht beurteilen.
Oder gibt es in der jetzigen Situation einfach nicht die „richtigen“ Worte.
Ist alles, was nicht in die „Kerbe“ „alles ist doof“, „es bringt alles nichts“ oder „es ist normal, dass man sich jetzt meistens schlecht fühlt“ einfach falsch?
Sind „aufmunternde“ Worte im Moment unangepasst?
Muss man „schlecht drauf sein“ und alles was noch schönes in dieser Zeit ist oder entsteht, vollkommen aus Gesprächen ausschließen?

Wir alle haben Angst vor der Zukunft.
Wir wissen nicht, wie es nach dem Lockdown weitergeht.
Wir wissen nicht, ob wir danach noch eine Job haben, ob wir überhaupt noch Arbeit finden werden, wenn wir unser Arbeit verloren haben.
Wir wissen nicht, wie das Leben danach weiter geht.
Welche Kunst- und Kultureinrichtungen überlebt haben.
Welche Gastronomiebetriebe dann noch da sind.
Es ist fast alles ungewiss und auch, bei dem Einen mehr bei dem Anderen weniger, bedrohlich.

Wir wissen im Moment nicht viel oder gar nichts.

U n d  N u n  ?

Können wir überhaupt was machen?

Viele sagen :
„Wir können nichts machen“
Aber ist das wirklich so?
Ja es gibt nicht viel was  möglich ist, aber niemand kann nichts machen.

Ich stelle mir schon die ganze Zeit die Fragen:
„Was bringt es, wenn ich zu Hause sitze und über alles schimpfe?“
„Was bringt es, wenn ich zu Hause sitze und nur traurig bin“?
„Was bringt es, wenn ich diese Zeit, in der mir die Hände in diesem Maße gebunden sind nicht nutzvoll nütze“

Beim 1. Lockdown hatten wir noch hochtrabende Pläne:
Ein Buch lesen, eine Sprache lernen, Sport machen, Malen, neue Kochrezepte ausprobieren, die Wohnung aufräumen ….
Manches wurde umgesetzt, manches nicht.
Aber es war anders als jetzt.
Wir wussten nicht viel und es war eine kürzere Zeit wovon man ausgegangen ist, als die die jetzt abzusehen ist.

Was sind unsere Möglichkeiten?

Warum nutzen wir nicht die Zeit um das zu machen, was uns wirklich gut tut.
Ich denke, wir können was finden, was uns glücklich macht.
Uns ablenkt von dem Leben da draußen

Ich habe angefangen einen Online Kurs zu belegen.
Es macht Spaß und es gibt mir kleine Erfolgsmomente.

Und ich mache regelmäßig Sport.
Mit Anleitungen aus dem Fernseher.
Es war anfangs für mich vollkommen befremdlich.
Aber meine Tochter machte das immer und mich beinahe dazu genötigt.
Zu Zweit macht es auch wirklich mehr Spaß.
Und jetzt muss ich sagen, Danke!
Meine Energien, die ich nicht schon vollkommen über den Tag „verpulvert“ habe, kann ich da sehr gut einsetzen.

Ach ja und ich verbringe sehr viel Zeit mit Gesprächen mit meinen Kindern.
Ist es nicht oft so, dass man in der Hektik des Alltags, das viel zu selten macht?
Ist das nun nicht eine perfekte Möglichkeit beim Abendessen zusammen zu sitzen, sich auszutauschen über Gedanken, Pläne, Ideen oder einfach nur über alles Mögliche zu reden.
Wann bekommen wir jemals wieder die Chance so viel Zeit als Familie zu verbringen?
Und warum nutzen die viele nicht?

Wäre das nicht der perfekte Zeitpunkt etwas zu tun, was man schon immer mal tun wollte?
Oder es einfach nur zu planen (egal ob wir es jemals umsetzen werden oder können).
Schon eine Planung versetzt einen ein bisschen in die Situation, als ob sie schon real wäre.

Ich denke, jeder persönlich findet, wenn er genau hinschaut etwas was ihm Spaß macht.
Oder wenn man keine Ideen hat.
Fragt einfach mal Freunde, was sie euch vorschlagen würden.

Ihr werdet was finden, da bin ich mir sicher!

 

 

Gib das was dir wichtig ist,
nicht einfach auf,
nur weil es nicht einfach ist

 – Albert Einstein –

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Was bleibt von 2020 im Gedächtnis?

Silvester 2020

Was nehmen wir mit, aus einem Jahr, in dem von heut auf morgen alles anders war?

 

Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich dieses Jahr schreibe.
Ein Jahr, das für jeden von uns anders kam, als er es je gedacht hätte.
Ich kann nicht für andere sprechen.
Ich kann nur meine Erfahrungen aus diesem Jahr mitteilen.
Und ich kann sagen, was ich für mich gelernt habe.
Nicht unbedingt, wegen der Situationen denen wir alle ausgesetzt waren.
Auch dadurch, dass ich mir viel Zeit nehmen konnte, bzw. auch durch die Umstände musste, um nachzudenken, Revue passieren lassen konnte, Erkenntnisse für mich ziehen konnte.

 

Familie und was sie mir bedeutet

Als Mutter bin ich wahrscheinlich nicht so ganz objektiv.
Aber in dieser Zeit wurde es mir wieder bewusst, wie wichtig mir meine Kinder sind.
Was für wundervolle Menschen sie geworden sind und wie dankbar ich für sie bin.
Wie lustig, sozial, hilfsbereit, emotional, intelligent und empathisch sie sind.
Und wie schön jeder einzelne Moment mit ihnen ist.
Und ich habe meine wunderbare Großtante kennen gelernt.
Sie lebt in Wien und als wir kleine Kinder waren, reisten wir sehr oft zu ihnen.
Leider ist der Kontakt durch die Jahre abgebrochen.
Aber Anfang des Jahres, trafen wir uns wieder.
Und es ist einfach so, dass manche Bande nie getrennt werden.
Ich habe in ihr eine großartige Freundin, gefunden.
Wir hatten so viele lustige, interessante und auch nachdenkliche Stunden zusammen.
Sie hat mir auch viel geholfen.
Und ihr Essen ist urlecker.
Ich wünsche mir von ganzen Herzen, dass wir noch viele Jahre gemeinsame Zeiten verbringen dürfen.
Eine schöne Perspektive, die es uns möglich macht, uns richtig gut kennen zu lernen und mir die Chance von ihr noch viel zu lernen.
Ich bewundere ältere Menschen, die in ihrem Leben viel durchgemacht, erreicht und erlebt haben. Es prägt sie auf eine einzigartige Weise. Und manchmal gibt uns das Leben einen Gelegenheit, diese Erfahrungen zu teilen, um sie dann noch lange weiter tragen zu können.

 

Meine Freunde auch auf die Distanz

Ich habe tolle Freunde und Freundinnen.
Und kann mich glücklich schätzen sie zu meinen Freunden zu zählen.
Manche konnte ich nur telefonisch erreichen, da wir durch die Lockdown in verschiedenen Ländern nicht reisen konnten oder unterschiedlichen Auflagen unterlagen.
Und auch wenn man sich nicht viel sehen konnte, so war man füreinander da.
Versuchte sich zu helfen.
Trost zu spenden, Hilfe zu geben oder einfach nur zu reden.
Wir hatten einander und wenn die Eine mal schlecht drauf war, so konnte die Andere es ertragen und mit ihr den Weg gehen, dass es dann wieder besser wurde.
Man musste sich nicht verstellen, man konnte ehrlich sein und auch in manchen Momenten sehr schwach.
Meine Freunde sind ein unsichtbares Netz.
Wir lachen miteinander, wir helfen einander, wir unterstützen uns gegenseitig und wir fangen uns gegenseitig auf, wenn Eine oder Einer gerade am straucheln ist.
Danke für eure wundervolle Freundschaft❤️

 

Meine Vergangenheit und wo sie war und wo sie ist.

Die letzten Jahre, war meine Vergangenheit, immer sehr stark in meiner Gegenwart.
Ich versuchte mich seit 4 Jahren von ihr zu lösen.
Von alten Lieben.
Alten Verletzungen aus meiner Kindheit
Alten Selbstzweifeln
Alten Schuldgefühlen
Ich war immer mal emotional weiter und bin dann durch eine Welle, wieder auf das Meer hinausgetrieben worden.
Ich hatte versucht gegen diese Wellen anzuschwimmen.
Anstatt mich von ihnen hinaus treiben zu lassen, meine Energie zu schonen um dann wenn sie weg sind, einfach mit neuer Kraft zum Ufer zu schwimmen.
Und genau das habe ich dieses Jahr für mich erkannt.
Auch wenn eine Welle kam.
Ich habe sie über mich ergehen lassen und mich auf ihr treiben lassen, Kräfte geschöpft um danach energiegeladen wieder los zu schwimmen.

In meiner eigenen Persönlichkeit

Ich habe Angriffe nicht mehr persönlich genommen.
Sondern als das was sie waren:
Eine Reflexion der Persönlichkeit derer, die versucht hatten mich anzugreifen.
Ich war deswegen nicht weniger wert, oder war das was mir vorgeworfen wurde, oder was dem oder der an mir nicht passte.
Ich musste nicht an mir zweifeln
Und auch das hatte ich verinnerlicht.

In meinem Gefühlsleben

Und ich habe erkannt, dass eine Liebe, die einseitig ist.
In der nur ich gebe,
In der ich der Problemlöser bin,
In der ich für die Unterhaltung sorge,
In der ich das Gute-Laune-Programm bin,
In der ich nicht schwach sein kann,
In der ich nicht aufgefangen werde,
In der wir nicht wirklich Teil unserer gegenseitigen Leben sind,
keine Liebe ist, die aus der Vergangenheit in meine Zukunft gehen wird.

Manche Gefühle werden immer in meinem Herzen bleiben.
Viele gemeinsame wundervolle Momente und glückliche Stunden ebenfalls.
Aber manchmal muss man sich von Menschen verabschieden.
Für eine Beziehung gehören immer Zwei.
Egal ob Freundschaft oder Liebe.
Und auch egal, wie gut man eigentlich, wenn es beide versuchen würden, zusammen passen würde.

Um Halt zu haben im Leben braucht es die Hände beider Partner die sich gegenseitig festhalten wollen um die anderen Hände für die gemeinsame Zukunft frei zu haben.
Nur dann wird aus einer gemeinsamen Vergangenheit eine gemeinsame Zukunft

 

Und ich bin dankbar

Dankbarkeit ein Wort, dass ich in diesem Jahr gelernt habe mehr denn je zu schätzen.
Ich war schon immer dankbar.
Mir war klar, dass alles was mir in meinem Leben passiert, und sei es auch nur Kleinigkeiten nicht selbstverständlich sind.
Und ich bedanke mich regelmäßig bei dem Universum dafür (hört sich sicher für viele etwas zu esoterisch an, aber auch das bin ich zum Teil)
Dankbarkeit und Demut.
Zwei starke Worte, die viele von uns leider vergessen haben, oder denen sie nie in ihrem Leben einen Platz gegeben haben.
Die jedoch tief in unseren Herzen verankert sein sollten.
Aber vielleicht geben wir ihnen dieses Jahr einen Raum, wenn wir mal ganz genau darüber nachdenken, was denn auch positives passiert ist.
Jede noch so kleine Kleinigkeit.
Schreibt es euch auf.
Jetzt und hier.
Schreibt ohne nachzudenken.
Fokussiert euch auf all das wofür ihr in eurem Leben dankbar seid.
Und nächstes Jahr, nehmt euch kleine Zettel oder ein Buch und schreibt jeden Tag einen Punkt auf, für den ihr dankbar seid.

Und ihr werdet merken wie viele kleine Momente, wir unbemerkt verstreichen lassen, wofür wir dankbar sein können und die uns dadurch glücklicher machen.
Jeden Tag ein bisschen mehr.

 

Eine Regel in diesem Jahr um Corona zu besiegen, war das Stoßlüften der Räume

Lasst uns dieses Jahr nicht nur unsere Räume durchlüften sondern auch unsere Leben.
Dann können wir vielleicht ohne Ballast in das neue Jahr 2021 starten.
Ich wünsche euch allen da draussen, dass es euch gelingt und ihr so glücklich werdet, wie es ihr schon lange vergessen habt, dass ihr es sein könnt.

 

Wir müssen bereit sein,
uns von dem Leben zu lösen,
das wir geplant haben,
damit wir in das Leben finden,
das auf uns wartet.

-Oscar Wilde-

 

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Merry christmas✨❤️🎄

Dieses Jahr war für uns alle ein besonderes Jahr.

Und auch wenn wir dieses Jahr in kleinem Kreise feiern, so sollten wir doch nicht vergessen, was Weihnachten eigentlich ist.
Ein Fest der Liebe.

Viele von uns können dieses Jahr nicht persönlich zusammen sein und manche von uns sind alleine.
Bitte vergesst aber nie, dass es immer Menschen da draussen gibt, die euch in eurem Herzen tragen, denen ihr wichtig seid und die euch lieben.

Ihr seid nicht alleine

Ich wünsche euch allen da draussen von ganzem Herzen ein wundervolles und besinnliches Weihnachtsfest.

 

Merry Christmas ❤️

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Lasst uns die Rauhnächte nutzen für eine bessere Zukunft

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Die Rauhnächte, eine schöne Möglichkeit für eine bessere Zukunft

Anfang Dezember beginnt es schon. Weihnachtsgeschenke werden eingekauft, die Häuser und Wohnungen werden dekoriert, Weihnachtsfeiern werden besucht, Weihnachtsgrüße geschrieben, das Weihnachtsessen wird organisiert um dann kurz vor Weihnachten die letzen Einkäufe zu tätigen.
Eine geschäftige Zeit, unterbrochen von ein paar Besuchen auf den Weihnachtsmärkten, wenn dafür überhaupt noch Zeit bleibt.
Bei dieser ganzen Zeit bleibt manchmal die besinnliche Stimmung dieser wundervollen, und schön geschmückten Zeit auf der Strecke.

Selbst in diesem Jahr, als viele der vorweihnachtlichen Tätigkeiten wegfielen, konnten einige von uns diese Zeit nicht fühlen. Die Belastungen der Zukunft, die Sorgen und Ängste und auch die immer währenden negativen Nachrichten, ließen oft wenig Platz und Möglichkeiten um diese schöne Zeit zu genießen.
Aber in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, beginnt sie wieder, wie jedes Jahr, die magische Zeit.
Eine Zeit, in der die Tore zu der Geisterwelt offen sind.
Es ist die Zeit, sich von den Spuren des alten Jahres zu erholen, in sich einzukehren und das Schicksal neu zu weben“, schreibt Caroline Deiß in ihrem Buch „Geheimnisvolle Rauhnächte“ (mvg Verlag).

Aber woher kommen die Rauhnächte überhaupt?

Die 12 Rauhnächte ergeben sich aus dem  Unterschied zwischen dem Mondjahr und dem Sonnenjahr.
Rein rechnerisch benötigt der Mond 29,5 Tage um die Erde zu umkreisen.
Wenn er dies 12 Mal im Jahr getan hat, so ergeben sich rechnerisch 354 Tage und nicht 365 Tage.
Aus der Differenz ergeben sich diese 12 Tage.

Schon seit dem Keltentum sagt man, dass in dieser Zeit die Tore zu der Geisterwelt offen sind.
Alles was in dieser Zeit passiert, hat eine besondere Bedeutung.
Egal was, und sei es noch so nebensächlich.
Es ist ein Zeit des Wandels
Der Erneuerung.
Des Aufbrechen alter Strukturen, um Neuen Platz zu machen und das Leben neu zu ordnen.
Heute wie früher gab es Wahrsager. Diese haben, diese Zeit beobachtet und daraus ihre Weissagungen geschlossen.
Ebenso gab es da dann auch viele Regeln, die man befolgen musste, damit die Geister nicht ihr Unwesen trieben.

Die Bräuche in den Rauhnächten:

Es war und ist immer noch üblich, Räucherrituale durchzuführen.
Die Häuser wurden und werden von negativen Dingen gereinigt und Geister vertrieben.
Man sagt, dass dadurch auch Krankheitserreger fern gehalten werden (was in der momentanen Zeit sehr wichtig ist)
Es gibt auch noch andere Gründe warum man in dieser Zeit räuchert.
Zum Beispiel durch Räuchern mit Salbei um negative Energien zu entfernen,
Weihrauch wird genommen um das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen und Stress abzubauen oder mit Zedernholz räuchert man zur Unterstützung bei Mediationen, und zur Entspannung und Beruhigung.

Auch ein immer noch praktizierter Brauch ist, dass man sich jeden Morgen Zeit nimmt, um genau aufzuschreiben, was man geträumt hat.

Ein kleines Buch für das neue Jahr

Man beobachtet jeden einzelnen Tag und notiert es sich.
Jede Begebenheit, und sei es noch eine so kleine, könnte von Bedeutung sein.
Man sagt, dass jede Nacht (und auch der Tag) für einen Monat im zukünftigen Jahr steht

Es beginnt in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.
Diese steht für den Monat Januar
Die Nacht vom 25. auf den 26. Dezember steht für den Monat Februar
Die Nacht vom 26. auf den 27. Dezember für den Monat März
Und so weiter.

Dabei gibt es Schlüsselnächte, in denen man Dinge auflösen kann, durch Meditationen, innere Vergebung oder Fragen an sich selbst.
Wenn du in den vorigen Nächten schlechte Träume hattest, oder es dir nicht gut ging, so kannst du in diesen Nächten und dem darauffolgenden Tage dir die Themen noch mal genauer ansehen, dich erneut einfühlen um sie für dich zu klären, sie durch positive Affirmationen zu ersetzen oder diesen Menschen, Dingen oder Situationen die für dich gefühlt negativ waren zum vergeben.

Es ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, vom 31.Dezember auf den 01. Januar und vom 05. auf den 06. Januar.

Der 21. Dezember gehört zwar nicht offiziell zu den heiligen Rauhnächten, aber er leitet die Rauhnächte ein, und man räuchert an diesem Tage gerne mit Salbei um diese wundervolle und mystische Zeit zu beginnen.

Jede Nacht hat ihr eigenes Thema, das wir für unser neues Jahr nutzen können

1. Rauhnacht vom 24.-25.Dezember, Monat Januar

Sie steht für die Basis, die Grundlage deine Wurzeln

2. Rauhnacht vom 25.-26. Dezember, Monat Febuar

Sie steht für die eigene Kraft, der eigenen inneren Stimme, das höhere Selbst und der inneren Führung

3. Rauhnacht vom 26.-27. Dezember, Monat März

Sie steht für Wunder die passieren können und der Öffnung des Herzens

4. Rauhnacht vom 27.-28. Dezember, Monat April

Sie steht dafür, dass man die alten Blockaden lösen soll. Das Thema ist die Auflösung

5. Rauhnacht vom 28.-29. Dezember, Monat Mai

Hier steht die Freundschaft im Vordergrund, auch die Freundschaft mit dir selber

6. Rauhnacht vom 29.-30. Dezember, Monat Juni

Hier geht es um die Bereinigung. Die Bereinigung des Lebens, eigener Situationen, vielleicht auch der eigenen Wohnung. Aufräumen wäre an diesem Tag auch ein kleiner Anfang, wenn man sich nicht gleich an das ganze Leben heranwagen will

7. Rauhnacht vom 30.-31. Dezember, Monat Juli

Sie steht für die Öffnung, für das Neue, der Vorbereitung für das Kommende. Sie steht für Heimat, deine Heimat, deine innere Stimme, dein inneres Kind.

8. Rauhnacht vom 31.Dezember-01. Januar, Monat August

Sie steht für die Geburt des Neuen, dem Neubeginn.

9. Rauhnacht vom 01.-02. Januar, Monat September

Sie steht für die Weisheit, dem Segen. Dem Frieden im Herzen, der Klarheit und der eigenen Mitte

10. Rauhnacht vom 02.-03. Januar, Monat Oktober

Sie steht für Visionen, Verbindung mit dem Göttlichen, den Eingebungen

11. Rauhnacht vom 03.-04. Januar, Monat November

Sie steht für Abschied nehmen, dem Loslassen

12. Rauhnacht vom 04.-05. Januar, Monat Dezember

Sie steht für die Bereinigung und der Gnade. Nicht nur der Bereinigung deines Lebens, du kannst auch alles was die letzten Tage und Nächte nicht gut gelaufen ist, jetzt endgültig bereinigen

 

Zusätzliche wundervolle Möglichkeiten und Rituale

  • Wer an Orakelkarten oder Tarotkarten glaubt und oder auch gerne mit ihnen arbeitet, der sollte sich jeden Morgen eine Karte ziehen und sich notieren für was sie steht
  • Stelle dir in dieser Zeit ein Moodboard zusammen (für alle die nicht wissen, was das ist. Es ist eine Collage aus Zeitschriften, Bildern, Fundstücken, oder was auch immer euch in dieser Zeit in die Finger kommt und euch berührt) um zu visualisieren, was euch jetzt gerade berührt. Denn wie es heißt es doch so schön: „Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte“
  • Stelle dir auch am Besten am 31.12 oder 01.01. (wenn du dafür Zeit und Muse findest) noch ein 2. Moodboard zusammen, indem du dir dein neues Jahr in Visionen festhältst. Und hab keine Angst. Spinne ruhig herum. Erschaffe dir ein neues Jahr so wie es dir gefällt und du dir wünscht.
  • Schreibe dir vor Beginn der Rauhnächte 12 Wünsche auf kleine Zettelchen. Falte sie und verbrenne an jedem Tag eines der Wünsche und übergebe sie der Erfüllung. Aber Achtung! Schreibe nicht solche Sätze, wie „ich will nicht mehr krank sein“ sondern schreibe es wie es dann ist „ich werde gesund sein“
  • Mache Winterspaziergänge und sei mit ganzem Herzen dabei
  • Wenn du gerne meditierst, dann nimm dir jeden Tag dafür Zeit
  • Es kann auch jeder noch eigene Rituale machen, die ihm oder ihr helfen, das neue Jahr zu begrüßen, schön zu gestalten und das Alte in Frieden gehen lassen zu können.

Manche mögen das Ganze als Hokus Pokus sehen, aber wir sollten nichts unversucht lassen unser neues Jahr, gesund, glücklich und schön zu gestalten.

 

You can’t go back and change the beginning
but you can start where you are,
and change the ending.

 

– C.S. Lewis –

 

 

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Wie wir der Angst die Macht entziehen können

Der Angst die Macht entziehen

 

Viele von uns haben zur Zeit Angst.
Angst vor der Zukunft, davor ihren Job zu verlieren, krank zu werden, liebe Angehörige zu verlieren, kein Geld mehr zu haben um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten ….
Die Liste ließe sich noch unbegrenzt fortsetzen.

Setzt euch mal hin, und schreibt alles auf, vor was ihr Angst habt und dazu noch Angst haben könntet.
Die Liste kann sehr lang werden.
Und genau das, passiert wenn wir uns immer mehr damit beschäftigen, wenn wir darüber nachdenken, was uns ängstigen kann.
Es werden immer mehr Dinge und Situationen.
Und ja, viele Ängste sind berechtigt, und beeinflussen unser Leben maßgeblich.
Aber nicht alle.

Wir erschaffen uns auch welche, je mehr wir darüber nachdenken und sie uns, was noch schlimmer ist, auch noch bildlich vorstellen.
Wir fangen an, sie zu manifestieren in unseren Gedanken, unseren Worten und unseren Haltungen.

Was wäre aber, wenn wir neben jeder Angst, eine Hoffnung, eine positive Möglichkeit setzen?

Und wenn wir ganz mutig sind, uns vielleicht sogar zwei schöne Variationen ausdenken?

Die Ängste werden nicht verschwinden, aber sie verlieren an Kraft.
Und was noch viel wichtiger ist, wir erschaffen uns auch immer gleichzeitig positive Gedanken.
Vielleicht denkt ihr dann mal genau nach, wie dieser schöne Moment sein kann.

Ja, es ist sehr schwer am Anfang. Man verfällt auch immer mal wieder zurück in seine Ängste und „wischt“ die schönen Momente weg.
Aber hey!
Sobald es euch auffällt, konzentriert euch wieder auf die Möglichkeit, die ihr habt, wenn ihr furchtlos seid.
Ist es nicht viel schöner, als in der Angst zu verharren?
Manchmal kann man im Moment nichts aktiv machen. Aber man kann diese Zeit nutzen, sie gedanklich positiv zu verändern.

Und vielleicht merkt man, dass es eigentlich doch gar nicht so schlimm ist.
Oder dass es ja gut so ist, weil man dadurch eine neue, noch bessere Möglichkeit erkannt hat, die man sonst nie gesehen hätte.

Und sind wir doch mal ehrlich:
Rückblickend waren viele Dinge nicht so schlimm, wie wir sie uns in unseren Gedanken ausgemalt haben, oder?

Man sagt, alles im Leben hat einen Sinn.
Er erschließt sich einem oft nicht sofort, oder in ein paar Tagen.
Aber eines Tages kommt der Moment wo, man es erkennt.

Ein sehr guter Freund von mir, der in seinem Leben viel durch gemacht hat.
Durch sein gutes Herz sich viel zurück genommen hat, aus Angst andere zu verletzen oder in seiner Familie verurteilt zu werden.
Er führt ein Leben, dass zum großen Teil das Leben der Anderen, der Wohnort der Anderen und die Erwartungen der Anderen erfüllt.
Schafft sich hin und wieder „kleine Auszeiten“ damit er glücklich ist.
Auch er hat Angst ist aber schon einen kleinen Schritt weiter.
Eines Tages sagte er zu mir:

Heide, Erfolg und Glück, leben auf der anderen Seite der Angst

Und schon die Erkenntnis, war der Anfang bei ihm, sich seinen Ängsten zu stellen und etwas zu verändern.

Ich wünsche ihm und euch da draussen, dass ihr beginnt euren Ängsten die Macht zu nehmen, euer Leben in die Hand nehmt und anfangt glücklich zu sein.
In allen Bereichen.

Beruflich, privat und persönlich

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Lieb sein, ein Anspruch den man sich heute nicht mehr leisten kann?

Titel für "lieb sein"

Wenn jemand lieb und verständnisvoll ist, ist er dann noch interessant?
Oder kann ein interessanter Mensch auch einfach lieb und verständnisvoll sein?

In Beziehungen ist es oft so, dass die Frauen interessant sind die Ecken und Kanten haben.
Die unbequem sind, zickig
Manchmal sogar bis zum unerträglichen.
Aber das scheint Männer zu faszinieren.
Warum ist das so?

Muss man ständig in der Gegenposition sein, fordernd sein, anspruchsvoll sein, unbequem sein, damit man als Partnerin wert geschätzt wird?

Eine Psychologin sagte mal zu einem sehr lieben verständnisvollen Menschen:
Du bist wie Teflon, nichts bleibt haften.

Das ist eine ziemlich harte Aussage.
Aber ist sie nicht die Kernaussage, die dieses Phänomen beschreibt?

Muss ein Mann ständig „gefordert“ werden?
Muss immer der Jagdinstinkt getriggert werden?

Ich habe mich mit vielen Männern unterhalten.
Alle haben mir gesagt:
Nein, so eine Frau möchte ich nicht.
Aber letztendlich hatten sie sich dann so eine Frau heraus gesucht.
Führten ein strapaziöses Leben, weil sie Ansprüchen hinterherliefen, denen sie nie gerecht werden konnten.
Denn wenn sie mal die „Anforderung“ erfüllt hatten, wurde die Messlatte schon wieder höher gelegt.
Und das Spiel begann von Neuem.

„Ist das nicht anstrengend“ habe ich gefragt.
„Ja ist es, sehr sogar. Aber ich liebe sie so sehr“

Kann man eine Frau nur lieben, wenn sie immer nur fordert.
Bzw. ist es dann überhaupt Liebe?
Mit einer Frau, die wie bei einem Hund manchmal ein Leckerli zur Belohnung hin wirft, um dann wieder die Anspruchsvolle zu werden?
Wohl wissend, dass er sich wieder anstrengen wird um wieder eine Belohnung zu bekommen?
Ich weiß, das ist ein ziemlich harter Vergleich.
Aber es beschreibt es im überspitzen Maß am Besten.

Der Umkehrschluss ist doch dann:
Wenn eine Frau sehr lieb, verständnisvoll und umgänglich ist (ohne dabei langweilig zu sein), man mit „ihr Pferde stehlen kann“, sie sexuell interessant ist und in der Lage ihr eigenes Leben zu führen, dann wird sie immer verlassen oder wird es schwer haben einen Mann zu finden.

Brauchen Männer Abhängigkeiten?
Müssen sie immer noch „Feuer machen“?
Brauchen sie Tretminen um sich herum?

Haben sie nur einfach Angst, weil sie sich bei einer Frau die vermeindlich alles Gute in sich trägt (wobei das keine Frau und kein Mann macht) unzulänglich fühlen?
Langweilt es sie einfach nur und sie sind wie Gefühlsjunkies, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick?
Oder ist etwas wenn es leicht zu leben ist, auch gleichzeitig nichts wert?

Ich weiß es nicht.
Vielleicht bekomme ich auch irgendwann einmal eine Antwort darauf.

 

wenn es deinen inneren Frieden kostet, dann ist es zu teuer

two of us Unkategorisiert

Narzissmus

BlitzNarzissmus war früher ein Störungsbild in der Psychologie
Heute habe ich den Eindruck, ist es eine gesellschaftlich anerkannte Persönlichkeitsform geworden.

Laut Wikipedia ist Narzissmus:
„Der Ausdruck Narzissmus steht alltagspsychologisch und umgangssprachlich im weitesten Sinne für die Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung eines Menschen, der sich für wichtiger und wertvoller einschätzt, als urteilende Beobachter ihn charakterisieren“

Und da hätten wir schon das erste Problem.

Diese Menschen schätzen sich wichtiger und wertvoller ein, als all die anderen Menschen.
Und Bewunderung für ihre Persönlichkeit, ist ihr Lebenselixier.
Und Zuwendung an ihre Person ein Grundbedürfnis.
Halt, können sie jetzt sagen:
Braucht nicht jeder Zuwendung?
Da haben sie recht.
Aber sie brauchen sie immer und ständig.
Was das Leben mit einem Narzissten, zugegebenermaßen sehr anstrengend macht.

Sie sehen gerne etwas entweder schwarz oder weiß.
Dazwischen gibt es nichts.
Er oder Sie wird sie lieben oder hassen.
Dazwischen werden sie in ihrem Leben nichts finden.
Und sollten sie ein Mal einen Fehler machen.
Dieser wird ihnen nie mehr verziehen.
Es sei denn….
Der Narzisst benötigt etwas, oder braucht sie. Dann gibt es einen vorläufigen Waffenstillstand.
Aber der ist nicht von Dauer ….

Empathie? Ein Fremdwort für sie.
Ausser!
Sie wollen etwas.
Dann scheinen sie mit schlafwandelnder Sicherheit, Gefühle und Stimmungen zu erkennen.
Aber man darf sich nicht zu früh freuen.
Diese Fähigkeit verfliegt so schnell wie sie gekommen ist, sobald sie das haben, was sie wollen.

Auch wenn sie denken, der Narzisst liebt sie.
Vergessen sie es.
Er kann nicht lieben.
Falsch.
Er kann lieben.
Aber leider nur sich selbst.
Das Einzige was er mit ihrer Liebe macht, ist sie zu konsumieren.
Narzissten streben nach Anerkennung, nach Hingabe, nach Bewunderung.
Sie verfolgen ihr Ziel, Macht über eine andere Person zu bekommen, wenn diese für sie und ihr Leben notwendig ist.
Aber mehr auch nicht.

Diskussionen mit einem Narzissten?
Vergessen sie auch das.
Sie werden nie recht haben.
Er oder Sie wird immer mit Argumenten kommen, die seine Meinung untermauern sollten.
Und auch wenn sie dann jedes Argument zerpflücken.
Er wird nie zugeben, dass er falsch lag.
Er wird beleidigt mit einem Kommentar von dannen ziehen und den „Kampfplatz“ für sich gefühlt, als Sieger verlassen.
Die ausgereiften Narzissten, werden das Ganze dann noch so hindrehen, dass sie sich schlecht fühlen.
Das ist die Königsdisziplin!

Ich habe selten manipulativere Menschen erlebt, als Narzissten.
Sie drehen und wenden Dinge und Situationen so lange, bis sie in ihr Weltbild oder zu ihrer Meinung passen.
Logische Gegenargumente?
Fehlanzeige.
Werden einfach ignoriert.

Sie schotten ihr persönliches Umfeld, und auch die Menschen, welche sie für sich benötigen ab.
Menschen, die nicht dazu passen, werden aussortiert.
Menschen, die nicht so handeln, reden oder denken wie sie es wollen werden denunziert.
Werden herab gewertet um sich selbst aufzuwerten und diese aus dem Umfeld „zu entfernen“.
Und das so lange, bis sie sich ihre eigene kleine Welt geschaffen haben.
Mit „ihren“ Jüngern um sich geschart, welche den Narzissten nicht in Frage stellen und deren Bewunderung sie sicher sein können.

Leider gehen sie da über Leichen.
Zerstören Familien.
Zerstören Freundschaften.
Zerstören Menschen.
Aber diesen Preis sind sie gerne bereit zu zahlen.
Bzw. realisieren gar nicht (und es ist ihnen auch egal), dass sie etwas zerstören.

Ach ja.
Sie sind absolute Kontrollfreaks.
Situationen oder Menschen in ihren Leben die sich nicht kontrollieren können, werden so lange manipuliert, gedreht, gewendet, bis sie die Kontrolle haben.
Und erst dann geben sie Ruhe.

Perfektionismus ist auch ein Teil ihrer Persönlichkeit.
Perfektionismus an ihrer Person
Sie wirken im ersten Moment, als charismatisch, intelligent, hinreissend und stark.
Sind meistens erfolgreich im Beruf (dann haben sie die meiste Kontrolle)
Und haben ein sehr gepflegtes Äusseres.
Aber lassen sie sich nicht täuschen.
Es ist die Fassade, die sie arglos in die Falle tappen lässt.

Aber steckt nicht in jedem von uns ein wenig Narzissmus werden sie fragen?

Ja das stimmt.
Nur wer anfängt, anderes und andere dabei zu zerstören, der hat eine ernst zu nehmende Störung.
Und auch wenn er selber es nicht sieht.
Versuchen sie den Narzissten nicht davon zu überzeugen.
Er wird es nicht annehmen.
Er wird sich von ihnen trennen.
Oder sie zwingen bei ihnen zu bleiben, mit Selbstmorddrohungen, Erpressungen oder ähnlich gelagerten Verhaltensweisen.

Denn alles was diese Menschen in Frage stellt wird aus deren Leben entfernt oder gezwungen nach ihren Regeln zu bleiben.

So einfach ist das.
Und doch so schmerzhaft für all die Menschen, die sich in einen Narzissten verliebt haben oder ein Teil seiner Familie sind.

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Und was jetzt?

Kinder aus dem Haus

Und schlagartig ist sie da.
Diese Leere.
Dieses all umfassende Gefühl zwischen Schmerz, Traurigkeit und Sehnsucht.

Die Kinder sind alle aus dem Haus.
Alles ist plötzlich so leer.
Eine Leere die sich nicht wie Einsamkeit anfühlt. Es ist was anderes.
Aber was ist es?
Ich kann es nicht zuordnen.

Ich fühle sie überall.
Wo vorher der Raum noch voll war mit Gesprächen, Gezanke, Lachen und geschäftigen Treiben, ist da jetzt nichts mehr.

Es ist Ruhe. Alles ist so wie es ist. Nichts verändert sich.
Nicht nach 1 Minute, nicht nach 1 Stunde, nicht nach einem Tag.

Der Morgen danach.
Die Küche so sauber wie gestern, als ich in’s Bett gegangen bin.

Wie oft habe ich mich darüber aufgeregt, dass das Geschirr morgens noch in der Spüle stand, das Kochfeld schmutzig war, irgendwo Reste herum standen.
Und jetzt?
Alles ist so sauber, wie ich es am Abend zuvor verlassen hatte.

Soll ich mich jetzt freuen oder soll ich weinen?

Mir ist zum weinen.
Schon den ganzen Tag.
Aber die Tränen wollen nicht aus mir heraus. Vielleicht ist es gar keine Trauer.
Aber was ist es dann?

Die Jahre gingen dahin und ich war glücklich
Ok, mal mehr mal weniger, aber ich war zu 80% glücklich.

Jetzt ist alles anders.
Es ist der Lauf der Zeit.

Kinder müssen gehen und müssen ihren eigenen Weg nehmen.
Andere Frauen haben dann noch ihren Partner bei sich.
Ich bin jetzt allein.

Vollkommen alleine

Ich muss mein Leben neu gestalten.
Wo fange ich an?

Bei der Trauer?
Bei der Frage: Wer bin ich jetzt eigentlich?
Bei der Leere um mich herum und in mir drin?

Wo will ich hin?
Alle Türen sind offen.
Ich kann mich neu erfinden.
Kann neue Wege gehen.
Mir Zeit nehmen für Dinge, Menschen und Situationen.
Noch mal eine Ausbildung anfangen.
Einen neuen Beruf erlernen.

Alles ist plötzlich möglich.

Ich wusste immer was ich mache.
Ich hatte eine innere Stimme, die mir sagte, welcher Schritt der Nächste ist.

Und verdammt noch mal.
Wo ist diese Stimme jetzt????

Sie war immer da.
Mal laut mal leise.
Auch in Momenten in denen ich sie nicht hören wollte.
Da war sie besonders laut.

Und jetzt schweigt sie einfach.
Sagt nichts!
Als ob sie mir die Möglichkeit geben wollte, mich auf mich zu besinnen.
Zu erfühlen und zu erspüren was ICH wirklich will.
Und wer ich nun bin.
Nicht was von mir erwartet wird.
Nicht die Rollen die je nach Situation von mir gewünscht wurden und die ich ohne nachzudenken gespielt habe.

Ich bereue nichts
Keinen einzigen Tag.
Ok, fast keinen einzigen …

Ich habe es gerne gemacht.
War Mutter, Partnerin, Freundin mit Leib und Seele und all der Liebe die ich in mir trug.

Ich denke, ich will jetzt alleine sein.
Ich bin schon alleine.
Aber so richtig alleine.
Mit mir und meinen Gedanken und Gefühlen.

Will nicht weglaufen und alles betäuben, aus Angst dass mich etwas überrollen könnte, was ich nicht habe kommen sehen.
Und wenn es so ist. Dann soll es kommen.

Vielleicht lege ich mich dann auf den Boden und lasse es über mich hinüber rollen.
Mit dem Versuch so wenig wie möglich Schaden zu nehmen.
Ausweichen werde ich nicht.

Ich bin in meinem Leben oft ausgewichen um andere nicht zu verletzen, um anderen zu helfen um anderen ein schönes Leben zu geben.
Ich habe das gemacht, weil ich nie anders konnte.
Es hat sich richtig angefühlt.

Nur manchmal habe ich mich dabei verloren.
Einen Teil von mir, habe ich dann nie mehr wieder gefunden.

Vielleicht ist es jetzt der Moment um inne zu halten, zurück zu schauen, zu analysieren, zu fühlen und aus all diesen Teilen wieder ein Ganzes zu erschaffen.

Ein Ich

 

“The comfort zone is a psychological state in which one feels familiar, safe, at ease, and secure. You never change your life until you step out of your comfort zone; change begins at the end of your comfort zone.”
― Roy T. Bennett